Meyer Sounds TIGRA feiert Premiere beim Roskilde Festival 2026

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Pressemitteilung: Meyer Sound, 28. Juli 2026

PANTHER UNTERSTÜTZT DIE WEITERENTWICKLUNG DER LEGENDÄREN ORANGE STAGE

Meyer Sound war 2026 bereits zum neunten Mal offizieller Sound-Partner des Roskilde Festivals in Dänemark. Die ausverkaufte 54. Ausgabe brachte vom 27. Juni bis 4. Juli rund 140.000 Besucher zusammen. Insgesamt standen 177 Acts auf sieben Bühnen, darunter The Cure, Gorillaz, Jennie und David Byrne. Alle Bühnen waren mit Meyer Sound Systemen ausgestattet.

In diesem Jahr präsentierte das Festival die Orange Stage in ihrer dritten Generation, welche Headlinern noch mehr Möglichkeiten für ihre Produktionen bietet. Gleichzeitig feierte das neue Meyer Sound TIGRA Line Array seine Premiere auf den Bühnen EOS und Fauna. Auf den Bühnen Orange, Arena, EOS und Lagune bildeten PANTHER Line Arrays und 2100-LFC Low-Frequency Control Elements die Grundlage der Beschallung.

TIGRA DEBÜT AUF FAUNA UND EOS

Das TIGRA Line Array spielte eine zentrale Rolle auf der Fauna Bühne. Die für 2.500 Besucher ausgelegte Bühne wurde speziell für intensive und unmittelbare Konzerterlebnisse konzipiert. Jedes Hauptarray bestand aus vier TIGRA-L und vier TIGRA-W Lautsprechern. Auch auf der EOS-Bühne kam TIGRA zum Einsatz: Unter jedem PANTHER-Hauptarray wurden zwei TIGRA-W Lautsprecher als Downfills installiert. Zusätzlich sorgten acht TIGRA-L Lautsprecher als seitliches Out-Hang-System auf der rechten Bühnenseite für eine erweiterte Abdeckung.

„Bislang waren die Reaktionen auf das TIGRA System hervorragend,“ so Lars Liliengren, Head of Production beim Roskilde Festival. „Das Feedback bestätigt, dass die Klangcharakteristik von TIGRA perfekt mit der von PANTHER übereinstimmt.“

„TIGRA ist gewissermaßen das Kind von PANTHER“, ergänzt Bob McCarthy, Director of System Optimization bei Meyer Sound. „Wir haben beide Systeme klanglich sehr ähnlich abgestimmt. Auch die Leistung ermöglicht einen perfekten Übergang zwischen beiden Systemen.

Foto: Meyer Sound
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DIE NEUE ORANGE STAGE SCHAFFT NEUE MÖGLICHKEITEN

Die Orange Stage kehrte mit einer größeren und flexibleren Bühnenkonstruktion zurück. Das ikonische orangefarbene Dach blieb erhalten, gleichzeitig wurden die Seitenbereiche verbreitert sowie Bühnenfläche und Traglast erhöht, um größere Produktionen zu ermöglichen.

Die Bühne wurde um neun Meter nach innen vergrößert. Dadurch mussten die Positionen der Systemtürme sowie die Winkel und Ausrichtungen der Arrays angepasst werden. Zum neuen Design gehörten außerdem sechs ULTRAX80 Point-Source-Lautsprecher und sechs ULTRAX40 Systeme als Frontfills sowie zwei ULTRAX82 Lautsprecher als Infills.

Wie bereits in den Vorjahren bildeten PANTHER und die 2100-LFC die Grundlage des Hauptsystems. „PANTHER und die 2100-LFCs verschmelzen förmlich miteinander. Man nimmt sie nicht als separate Systeme wahr“, erklärt McCarthy. „Die Subwoofer wirken einfach wie eine natürliche Erweiterung des Frequenzbereichs.“

Auch die Bühnen Arena und Lagune wurden mit PANTHER und 2100-LFC ausgestattet. Auf der Gloria-Bühne kamen LINA Line Arrays sowie 900-LFC und 2100-LFC Low-Frequency Control Elements zum Einsatz. ULTRA-X80 Lautsprecher dienten zudem als Delay-Systeme auf den Bühnen Gloria, Fauna und Arena. Gesteuert und überwacht wurden alle Systeme mit der Nebra Verbindungs- und Steuerungssoftware sowie der GEN-1 Galileo Extended Networking Plattform.

Foto: Meyer Sound
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EIN STARKES NETZWERK AN PARTNERN

Die technische Unterstützung vor Ort wurde von Meyer Sound Technical Support Specialist Arve Gotfredsen geleitet. Gemeinsam mit einem erweiterten Netzwerk von Verleihpartnern koordinierte er die Umsetzung auf dem Festivalgelände. Die deutsche POOLgroup unterstützte die Bühnen Orange und Arena. Das schwedische Unternehmen Sight and Sound betreute die EOS-Bühne. Die dänischen Partner Explosion Danmark, PD Production und Dansk Lydproduktion waren für die Bühnen Lagune, Fauna beziehungsweise Gloria verantwortlich. Die Bühne Platform wurde von Live Company unterstützt.

Da die verfügbare Zeit für Soundchecks in einem Festivalbetrieb sehr begrenzt ist, lag der Fokus darauf, über alle Bühnen hinweg konsistent klingende Systeme bereitzustellen. So sollten Gast-Toningenieure unabhängig von der Bühnengröße stets ein vertrautes Klangerlebnis vorfinden. „Wir möchten es den Engineers so einfach wie möglich machen, schnell einen guten Mix auf unseren Systemen zu erstellen“, sagt Gotfredsen. „Gerade in den ersten Tagen mit vielen aufstrebenden Künstlern haben wir häufig gehört, dass die Mischungen praktisch vom ersten Moment an funktioniert haben.“

Die Zusammenarbeit zwischen Meyer Sound und dem Roskilde Festival umfasst auch Forschungs- und Bildungsprojekte. Dazu gehörte 2026 auch die Sonic College Audio Suite im Artist Village. Meyer Sound Europe installierte dort eine 9.1.6-Hörumgebung, die vom Sonic College betreut wurde. Künstler und Engineers konnten dort akustische Profile aller sieben Musikbühnen anhören. Diese Profile basierten auf Messungen, die vorab direkt auf den Bühnen durchgeführt wurden.

Für Meyer Sound und das Roskilde-Team bot das Festival 2026 die Möglichkeit, neue Technologien in unterschiedlichsten Einsatzbereichen zu testen und gleichzeitig die Zusammenarbeit weiterzuentwickeln. „Bei einem großen Festival mit mehreren Bühnen gibt es immer Herausforderungen“, sagt Liliengren. „Aber durch unsere Partnerschaft mit Meyer Sound werden wir von Jahr zu Jahr besser.“