Pressemitteilung: ETC, 24. Juni 2026
Derzeit ist Sänger-Ikone Roland Kaiser auf großer Open-Air-Tournee.
Eine Konzertreise, die den Grandseigneur des deutschen Schlagers an außergewöhnlichen Spielstätten führt – etwa in den Schlosspark Oberschleißheim –, wo er vor Tausenden von Fans auftritt. Kaiser entfacht bei seinen Konzerten eine einzigartig emotionale Atmosphäre, die nicht nur durch Musik und Performance entsteht. Einen wichtigen Beitrag der Inszenierung leistet auch das Lichtdesign von Andreas Kisters. Der erfahrene Lichtdesigner gehört seit mehreren Jahrzehnten zur Tour-Familie des Künstlers – genau wie seine Hog-Lichtkonsolen. Bei der aktuellen „Die Open Airs! Tour 2026“-Showreise vertraut er jetzt erstmals auf eine ETC Tour Hog. „Für mich die ultimative Live-Lichtkonsole“, sagt er.
Die Entwicklung einer Roland-Kaiser-Produktion beginne, so Kisters, lange vor der ersten Probe. Gemeinsam mit Bühnen- und Videodesignern entstehe ein Gesamtkonzept aus Bühne, LED-Wänden und visuellen Inhalten. Anhand erster Renderings werde dann das Design präsentiert und abgestimmt, bevor die eigentliche Programmierung startet. „Heute läuft praktisch alles über Visualisierung und Pre-Programming“, erklärt Kisters. Mithilfe moderner Echtzeit-Visualisierungssysteme wird die gesamte Show noch vor den ersten Bandproben programmiert. So können Licht, Video und Timing bis ins Detail vorbereitet werden.
Im Fokus seines Lichtkonzepts: die Emotionen der Musik sichtbar zu machen. Besonders bei den verschiedenen Balladen in Roland Kaisers-Setlist sieht er großes Potenzial. Trotz umfangreicher Vorprogrammierung erhalte sich Kisters Raum für Kreativität: Er setzt Akzente, steuert Übergänge und reagiert live auf die Dynamik der Show. „Manchmal reichen wenige Lichtquellen aus, um eine starke Stimmung zu erzeugen“, sagt er und fügt hinzu: „Gerade die ruhigen Momente sind oft die spannendsten.“
Entscheidend für eine gelungene Live-Show sei aber, so Kisters, das harmonische Zusammenspiel aller Gewerke: Licht, Ton, Video und Bühnenbild würden heute nicht mehr getrennt betrachtet, sondern als Teil eines Gesamterlebnisses. „Wenn alles nahtlos zusammenpasst“, hat er erkannt, „dann kreieren wir Gänsehaut-Momente.“
Um seinen Beitrag zum emotionalen Konzerterlebnis stets leisten zu können, vertraut er auf Hog-Konsolen. Seit vielen Jahren. „Mitte der 1980er Jahre gehörte ich in Deutschland zu den ersten Anwendern der damaligen Hog 2. Seitdem bin ich diesem System treu geblieben – mit jeder neuen Generation.“ Seit kurzem steuert der routinierte Lichtdesigner, der in seiner Karriere mit vielen internationalen Rock- und Show-Größen auf Tour war, sein Licht-Setup mit einer Tour Hog. Eine lange Eingewöhnungszeit sei nicht nötig gewesen. Im Gegenteil. „Der rote Faden bleibt ja bei jedem Hog-Update erhalten, deshalb kann man mit einer neuen Hog immer sofort loslegen.“
Ein Eckpfeiler der Hog-Philosophie ist: Schnelligkeit. „Genau darum geht es mir auch: Ich möchte, wenn ich eine kreative Idee habe, sie schnell umsetzen können. Das geht nur, wenn es ein logischer Aufbau mit intuitivem Handling ist. Genau dafür stehen Hog-Konsolen, auch die neue Tour Hog.“ Ein weiterer Trumpf der Serie sei die Zuverlässigkeit. Obwohl die Show mit zahlreichen Scheinwerfern, mehreren Dutzend Universen und umfangreicher Vorprogrammierung höchst aufwändig konzipiert ist, bleibt die mitreisende Backup-System – stets ungenutzt – im Tour-Truck.